Workshop: Nichts tun ist auch keine Lösung
Strategien künstlerischen Handelns zwischen Bedarf und Vereinnahmung | Workshop für AkteurInnen aus Kunst, Stadtforschung und -aktivismus
10.10.2012 13:00 - 18:00 depot | 7., Breite Gasse 3

beschränkte TeilnehmerInnenzahl | verbindliche Anmeldung: info@fokus.or.at

Wenn KünstlerInnen und KulturarbeiterInnen in und mit der Stadt arbeiten, taucht schnell der Begriff der „Gentrifizierung“ auf. Auch in Wien wird die Debatte mit hoher Emotionalität geführt. Was aber muss bei der Übertragung des Konzepts auf den Wiener Kontext beachtet werden? Welche Strategien gegen Vereinnahmung und Instrumentalisierung der Kulturschaffenden und für die Aneignung von Freiräumen können entwickelt werden?


Nichts tun ist auch keine Lösung

Wenn KünstlerInnen und KulturarbeiterInnen in und mit der Stadt arbeiten, taucht schnell der Begriff der „Gentrifizierung“ auf: Je nachhaltiger sie sich mit ihrer Arbeit in den urbanen Raum einschreiben, ihren Arbeits- und Lebensraum prägen, desto eher wirken sie dabei als „PionierInnen“ der symbolischen Umwertung. In Wien wird die Debatte um Gentrifizierung anhand von Beispielen wie Brunnen- oder Karmelitermarkt mit hoher Emotionalität geführt. Was aber muss bei der Übertragung des Konzepts auf den Wiener Kontext beachtet werden? Welche Indikatoren können als Grundlage dienen, wo verlaufen die Grenzen zwischen Stadterneuerung und Verdrängung? Welche Strategien gegen Vereinnahmung und Instrumentalisierung und für die Aneignung von Freiräumen können entwickelt werden?

Der Workshop wendet sich an professionelle AkteurInnen, um im Austausch Erfahrungen mit künstlerischer Arbeit in und an der Stadt zu reflektieren, deren Effekte zu diskutieren, Raum- und Arbeits-Bedürfnisse aufzuzeigen sowie die Diskussion aktueller Strategien und Vernetzung anzuregen.

Mit Inputs von Wolfgang Schneider (SOHO in Ottakring), Philipp Rode (zwoPK, Wien), Willi Hejda (IG Kultur Wien), Theresa Schütz (TU Wien).

Moderation: Elisabeth Mayerhofer (FOKUS).

Achtung: Beschränkte TeilnehmerInnenzahl! Verbindliche Anmeldung: info@fokus.or.at !!! AUSGEBUCHT !!!

FOKUS
die Forschungsgesellschaft für kulturökonomische und kulturpolitische Studien ist eine Plattform der Schnittstelle zwischen Kulturökonomie, Kulturpolitikforschung, künstlerischer Praxis, Kulturmanagement und Kulturpolitik. Seit 1997 arbeitet Fokus zu Fragestellungen wie z.B. Fördersysteme, Urheberrecht, Kultur- und Kreativwirtschaft, Kulturmanagement, Kunst im urbanen Raum und Kulturarbeitsmärkten.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit FOKUS – Forschungsgesellschaft für kulturökonomische und kulturpolitische Studien und SOHO in Ottakring.


KATEGORIEN
Workshop

TAGS
Reflexion, Stadterneuerung, Strategien, Urbane Praxis, Gentrification